ADS/ADHS

einfach verlernen

Ein Aufmerksamkeitsdefizit findet sich bei rund 5% der Weltbevölkerung. Bei dieser Häufigkeit spricht man bereits von einer Normvariante. Sehr häufig bestehen zusätzlich oppositionelle und andere Störungen des Sozialverhaltens, Ängste, Depression oder Lernstörungen.

Um diese Begleitprobleme behandeln zu können, muss man sie erkennen.

Deshalb betrachten wir den Menschen in seiner sozialen, emotionalen, geistigen und körperlichen Gesamtheit. So können seine Stärken erkannt und genutzt werden, was ihm die Fähigkeit gibt, Schwächen zu überlernen.

Methoden & Diagnostik

Biofeedback/Neurofeedback

videogestützte Verhaltenstherapie nach IntrActPlus®

Familientherapie

Individuelle Lerntherapie

Ergotherapie

medikamentöse Therapie

Wahrnehmungsschwächen:

Sensorische Integrationstherapie (SI)

Verhaltensprobleme

Videoanalyse und -therapie
Körperzentrierten Interaktionstherapie (KIT),
Energetische Körper­therapie sowie Atem- und Angsttherapie

Biofeedback/Neurofeedback

Das Bio-/Neurofeedback bietet Menschen ab sieben Jahren die Möglichkeit, die Kontrolle über die eigene Aufmerksamkeit und Impulsivität eigenständig zu verbessern.

Beim Bio-/Neurofeedback wird dem Patienten der Zustand seiner Aufmerksamkeit direkt und in Echtzeit optisch sichtbar gemacht. Über diese visuelle Rückmeldung können die eigenen Aufmerksamkeits­zustände bewusst wahrgenommen und beeinflusst werden. Hierbei helfen individuell abgestimmte Strategien, die Unaufmerksamkeit abzutrainieren und Konzentration anzutrainieren.

Ziel des Bio-/Neurofeedbacks ist eine Automatisierung des Erkennens der eigenen Unaufmerksamkeit und gleichzeitig eine Stärkung der bewussten Aufmerksamkeit.

Die Bio-/Neurofeedback eignet neben der Anwendung bei ADS/AHDS sich auch für die Behandlung von Tinnitus, Depressionen, Spannungs­kopfschmerz, Migräne, Konzentrationstörungen, Schlafstörungen und muskulären Verspannungen.

Elterntraining

Bei unserem Verfahren setzen wir maßgeblich auf die liebevolle elterliche Anleitung des Kindes. Wir trainieren die Eltern des betroffenen Kindes, dessen vorhandene – aber eingeschränkte – Kontrolle über Aufmerksamkeit und Impulse zu verbessern und zu fördern.

Das Elterntraining basiert auf videogestütztem IntrActPlus®-Konzept, das dabei hilft, das kindliche Eigeninteresse für eine verbesserte Selbstkontrolle zu gewinnen.

Unsere effektive Anleitung vermittelt die notwendigen elterlichen Kompetenzen bereits nach kurzer Trainingsdauer.

Typische Anzeichen

von ADS/ADHS

Der Begriff ADS steht für Aufmerks­am­keitsdefizit-Syndrom und ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Beide Begriffe beschreiben neurologische Störungen, die sich vor allem in Problemen mit der Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität äußern. Der Begriff ADS wird häufig verwendet, um eine weniger ausgeprägte Form der Störung zu beschreiben, während ADHS auf eine stärkere Ausprägung hinweist, bei der Hyperaktivität eine größere Rolle spielt. Es ist wichtig, dass eine Diagnose von einem Facharzt gestellt wird, da die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten individuell variieren können.
Mögliche Anzeichen für ADS

Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit über längere Zeit aufrechtzuerhalten

Leicht ablenkbar und schnell von äußeren Reizen beeinflussbar

Probleme, sich zu organisieren und Aufgaben zu strukturieren

Vergesslichkeit und Schwierigkeiten, Informationen im Gedächtnis zu behalten

Schwierigkeiten, Anweisungen zu befolgen und Aufgaben zu beenden

Impulsives Verhalten und mangelnde Selbstkontrolle

Schwierigkeiten, ruhig zu sitzen und sich zu konzentrieren

Häufige Tagträumerei und Abschweifen der Gedanken

Schwierigkeiten, sich in sozialen Situationen angemessen zu verhalten

Mögliche Anzeichen für ADHS

wie bei ADS (siehe oben) nur teilweise verstärkter

Hyperaktivität: Übermäßige körperliche Unruhe, ständige Bewegung und Schwierigkeiten, ruhig zu sitzen

Impulsivität: Handlungen ohne nachzudenken, Schwierigkeiten, auf den richtigen Moment zu warten, um zu handeln, sowie Schwierigkeiten, Impulse zu kontrollieren

Soziale Schwierigkeiten: Probleme, sich angemessen in sozialen Situationen zu verhalten, Schwierigkeiten, auf andere Menschen zuzugehen und Freundschaften aufrechtzuerhalten

Reizbarkeit: Stimmungsschwankungen, schnelle Frustration und Schwierigkeiten, Emotionen zu regulieren

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Anzeichen bei jedem Individuum unterschiedlich ausgeprägt sein können und eine fachärztliche Diagnose erforderlich ist, um ADS/ADHS von anderen möglichen Ursachen für ähnliche Symptome abzugrenzen.

Team

Experten mit interdisziplinärer Expertise

Dr. Nicolaus Lingens

Dr. Petra Kehlenbeck

Marc Pfeiffenberger

Verhalten
spielerisch
optimieren

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